oder wie kommt man zu einem Haus in Frankreich.
Eigentlich waren Monika und ich Camper. Eine Reise führte uns mit unserem ausgebauten Citroen Acadian über Frankreich nach Grossbritannien. Der Ostküste entlang nach Schottland und rüber auf die Orkneys. Die Westküste runter nach Irland und zurück auf den Kontinent. Die Sonne zog uns in den Süden durch die Pyrenäen bis in die Algarve. Nachdem wir im Oktober noch die spanische Sonne genossen hatten, fuhren wir zurück in die Schweiz.
Nach verregneten, eiskalten Sommerferien in Dänemark trennten wir uns von unserer kleinen Zitrone und kauften uns ein richtiges Wohnmobil. Mit Heizung und allem Komfort reisten wir kreuz und quer durch Europa. Toskana, Abruzzen, Sizilien, Österreich, England Wales, Cornwall, Irland und Frankreich. Immer wieder Frankreich. Dieses Land hatte es uns immer angetan.
Trotzdem verschwendeten wir keinen Gedanken daran, in den Ferien sesshaft zu werden. Mit unserem Sohn Patric fuhren wir, weil er das so wollte, immer mal wieder nach Gergy an die Saône. Dazwischen aber immer wieder an andere Orte. Rebecca erblickte das Licht der Welt und unser Wohnmobil wurde plötzlich eng. Wir beschlossen uns Häuser in Frankreich anzusehen. Mit den Kindern würden wir ja sowieso immer mal wieder an dieselben Orte fahren. Ein neues grosses Wohnmobil war zu diesem Zeitpunkt genauso teuer wie ein renovationsbedürftiges Haus.
Wir begannen uns intensiver mit diesem Gedanken auseinander zu setzen. Ein Inserat eines Berneroberländer Maklers liess uns aufhorchen und wir liessen uns Angebote zusenden.
Drei dieser Angebote wären für uns in Frage gekommen Also fuhr ich mit Dominik (Monikas Vater) nach Frankreich zur Häuserbesichtigung. Monika, Patric und Rebecca blieben zu Hause. Rebecca wurde noch gestillt und Häuser mit Kindern zu besichtigen ist doppelt so anstrengend wie ohne. - Wobei zugegebenermassen das mit Schwiegervätern auch nicht einfach ist. Auf jeden Fall hatten wir ein Haus gefunde, natürlich keines von den vorgeschlagenen und das alles innert eines Tages.

Die erste Skizze habe ich so ca. um 1 Uhr am Morgen angefertigt, um Monika etwas zeigen zu können.
